
Sonntag, 27. Juni 2010
BiTCHFRESSE!

Samstag, 26. Juni 2010
Ich fühle nichts mehr für dich!
Es ist vielleicht so, dass ich immer noch von dir Träume,
aber ich frage mich, ob ich dich überhaupt noch will?
Ich wollte eigentlich kämpfen.
Kämpfen aus Liebe zu dir, doch im Moment spüre ich diese Liebe gar nicht.
Im Gegenteil mir ist alles egal.
Vor einer Woche, merkte ich schon, dass du mir nicht mehr so viel bedeutest.
Doch dann kam der Augenblick, als ich dich gesehen hab
und alles was ich gedachte habe war wie verflogen.
Das Herzklopfen war wieder da, ich hatte dass Gefühl,
dass mein Herz gleich heraus sprang.
Du warst nicht weit entfernt von mir,
doch ich konnte mich auf nichts mehr konzentrieren.
Das einzigste was in meinen Gedanken war, warst du.
Eine Woche lang nicht gesehen und wieder merkte ich,
dass das Gefühl weniger wird.
Doch ich wollte es irgendwie nicht begreifen,
ich dachte immer ich würde dich noch lieben.
Ich wollte immer, dass ich dir begegne, damit ich meine Reaktion merke.
Damit ich sehe, ob mein Herz noch für dich schlägt.
Genau dann als ich es nicht erwartet, bist du aufgetaucht,
wie aus dem nichts.
Ich hätte nie damit gerechnet, oder es geahnt.
Du bist mir so nah wie nie gewesen, doch weißt du was. Es war weg.
Dass Herzklopfen, dass sonst immer so stark war,
war auf einmal gar nicht mehr richtig zu spüren.
Ich war selber überrascht. Aber es musste nun mal so kommen,
es konnte nicht ewig weiter gehen.
Es ist als wäre eine dicke Mauer um mein Herz.
Einfach dafür, dass keiner an es heran kommt,
dass keiner es mehr verletzten kann, als hätte ich es geschlossen.
Ja ich hab vielleicht mein Herz geschlossen, aber trotzdem bin ich offen.
Ich komm im Moment gut damit klar, es geht mir gut.
Auch wenn es irgendwie komisch geworden ist.
Aber dass schlimme daran ist halt, ich weiß,
dass wenn wieder deine nette und liebe art kommt,
dass ich auf alles zurück fallen kann.
Immer und immer wieder.
Ich weiß selber nicht wie es weiter gehen wird,
ob die Gefühle wieder so stark werden oder einfach ganz weggehen.
Ich weiß es nicht, es ist mir auch egal geworden.
Ich zerbreche mir nicht mehr täglich den Kopf darüber.
Ich nehme das Leben jetzt einfach so hin wie es ist,
ich werde sehen was noch folgt (;
(C) DON'T COPY!
Freitag, 25. Juni 2010
Der Spiegel..

Sie saß in der Wanne und starrte auf das Wasser.
Sie sank ein Stück hinab, sodass ihre Nase leicht das Wasser berührte.
Ein langer Atemzug, und sie schloss ihre Augen.
"Was war nur los mit ihr?"
Wenn sie in den Spiegel schaute sah sie ein 17-Jähriges Mädchen,
alle sagten immer wie hübsch sie sei, doch sie fühlte sich hässlich,
alle sagten immer wie dünn sie sei, aber sie fühlte sich fett.
Die Jungs rannten ihr hinterher, aber sie wies alle zurück,
weil sie das Gefühl hatte das alle sie nur verarschen wollen.
Draußen lief sie mit einem lächeln durch die Straßen,
aber innen drin zerbrach sie Stück für Stück und keiner bemerkte etwas.
Manchmal stand sie vor dem Spiegel und musste einfach nur weinen,
sie war so unzufrieden mit sich.
"Keiner wird dich lieben, so wie du aussiehst!",
die Tränen an den Wangen berührten das Wasser.
Sie öffnete die Augen, und hörte wie im Nebenzimmer ihr kleiner Bruder lachte.
Sie überlegte wann sie das letzte Mal aus Glück gelacht hat.
Es war an Weihnachten gewesen vor 4 Jahren.
Damals war die Welt noch schön, dachte sie sich.
Ihre Blicke wanderten zu dem beschlagenen Spiegel, sie hasste ihn.
Er zeigte das was die Gründe ihres Kummers waren. Sie selbst.
Am liebsten würde sie ihn zerschlagen,
am besten alle Spiegel der ganzen Welt zerstören.
Es klopfte an der Tür. "Beeil dich mal" rief ihre Mutter.
Sie tauchte aus dem Wasser auf und antwortete
"Ich bin gleich fertig. 10 Minuten."
Sie tauchte wieder bis zum Mund ins Wasser.
Bis jetzt konnte sie ihren Kummer und die Trauer vor allen verheimlichen,
für die anderen war sie das hübsche und immer lachende Mädchen.
Niemand kannte ihre Probleme.
Ihre Unterarme waren aufgeschnitten,
sie starrte auf die Narben und die frischen Wunden.
Sie lies den Arm ins Wasser fallen.
Sie hatte noch 7 Minuten um zu entscheiden ob sie so weiter machen will
oder ob sie einfach liegen bleiben will.
Dann stand sie aus dem warmen Wasser auf
und ging zum beschlagenen Spiegel und schrieb etwas.
Dann ging sie wieder in die Wanne zurück und ließ Wasser laufen.
Sie ging bis zum Mund Unterwasser.
Schaute schnell zu den Worten am Spiegel,
dann tauchte sie auch mit der Nase Unterwasser.
Ihre Blicke richteten sich immer noch den Worten am Spiegel zu.
Langsam wurde ihr schwindelig.
"Deine 10 Minuten sind vorbei." rief ihre Mutter.
Sonntag, 20. Juni 2010
Mein Mann ♥

Es ist wie ein Traum, wie eine Phantasie,
wie wenn ich in einer anderen, meiner ganz eigenen Welt leben würde –
doch eins ist sicher; wenn das nur ein Traum ist,
dann will ich nie mehr in die Realität zurückkehren.
Du bist genau dieser jemand, den ich mir immer gewünscht hab
& egal was passiert, ich möchte für immer das Mädchen an deiner Seite sein!
Ohne dich wäre mein Leben nämlich nicht das, was es heute ist.
Du bist so eine riesige Bereicherung für mich,
Ich kann’s gar nicht beschreiben.
Jedes Mal wenn ich in deine strahlenden Auge schaue,
deine Fingerspitzen auf meiner Haut spüre
& dein lachen höre, wird mir so warm ums Herz – das ist abnormal.
So richtig wie ne Sucht, von der ich nie wieder los komme!
Das ist Liebe & zwar auf höchstem Niveau.
Schatz – du bist wirklich alles für mich
Und egal wer auch kommen mag,
niemand wird uns beide jemals wieder trennen können.
(C) DON'T COPY!
Samstag, 19. Juni 2010
Verdammt, ich liebe dich!

Irgendwie dachte ich, dass ich damit klar kommen würde.
Klar kommen damit, dass aus uns nie etwas werden kann.
Doch irgendwie komm ich es immer nicht.
Irgendwie dachte ich, dass es weg ist, dieses Herzklopfen.
Doch umso näher du da bist, umso schneller rast mein Herz.
Jedes Mal hab ich das Gefühl,
dass mein Herz gleich raus springt.
Weißt du eigentlich will ich nicht viel, nur eine einzigste Chance.
Dich kennenlernen.
Irgendwie glaube ich, du genießt es, wenn du weißt,
dass die Mädels auf dich stehen.
Ich denke, es stärkt dein Selbstbewusstsein.
Ich versteh nur nicht was daran so schwer ist,
trotzdem normal zu einem Menschen zu sein.
Ich meine, ich bekomm es selber auch hin
und es hat mir bis heute nicht geschadet.
Manchmal glaube ich, ihr Jungs fühlt einfach anders.
Ich denke, du kannst dir nicht vorstellen, wie ich mich damit fühle.
Es war nicht gerade einfach, dir zu sagen, was ich empfinde.
Glaub mir, ich hab noch keinem einzigen Menschen gesagt,
dass mein Herz einfach angefangen hat zu schlagen,
immer dann wenn ich dich sah.
Ich hab keinem den ich toll fand, so etwas gesagt.
Nein nicht mal bei meiner „ersten“ großen Liebe.
Nicht mal zu dem, habe ich es gesagt.
Du bist der erste, dem ich meine Gefühle so offen gestanden habe.
Ich wollte es anfangs nicht, doch ich fand keinen anderen Weg,
außer es dir zu sagen.
Jetzt ist es ebenso und du weißt es.
Irgendwie war es auch eine Erleichterung,
doch ebenfalls tut es auch weh.
Ich hab Angst, dass du dich lustig darüber machst,
über mich und über das was ich fühle.
Die Angst hindert mich daran einige Dinge zu tun.
Vielleicht ist es auch besser so
und ich sollte dich einfach vergessen.
Aber ich will es nicht, denn ich Liebe dich!
(C) DON'T COPY!!
Ich kann ohne dich lachen!

Ich lieg gerade im Bett und musste lächeln.
Lächeln, weil ich an dich denken muss.
Lächeln, weil ich von dir Träume.
Wie aus dem nichts kamst du in meine Gedanken
und bist in meinen Träumen aufgetaucht.
Ich kann es nicht fassen. Ich versteh einfach nicht wieso.
Ich dachte, ich wäre geheilt, doch irgendwie tut es immer noch weh.
Ich denke, diese Wunde kann man immer wieder aufreißen.
Sie wird nie ganz heilen.
Ich weiß noch alles ganz genau, die schönen Momente,
ebenso auch den Weg durch die Hölle.
Jedes Datum, die Gespräche und die Blicke.
Einfach alles und ich weiß ich werde es nie vergessen.
Ich kann es einfach nicht. Du warst meine erste große Liebe.
Es war Liebe auf den ersten Blick,
bei dir spürte ich dass erste mal Herzklopfen.
Ich spürte was Liebe ist.
Ich lernte wie es ist zu leiden, ich lernte die Sehnsucht,
die Eifersucht, den Schmerz, einfach alles kennen.
Ich weiß ich ignorier dich.
Ich will es doch selber nicht,
denn eigentlich bin ich stark genug an dir vorbei zulaufen und zu zeigen,
dass ich es geschafft habe.
Dass ich endlich auch ohne dich lachen kann.
Doch ich kann nicht anders, ich muss einfach so tun als gibt es dich nicht,
denn ich habe Angst.
Angst davor irgendwann einmal wieder zurück zufallen,
und ich weiß, dass das nicht gut wäre.
Ich möchte es doch selber nicht mehr. Oder doch?
Im Moment frag ich mich, ob es immer nur Einbildung war,
dass ich dachte ich hab dich vergessen oder war es wirklich so?
Ich kann dich einfach nicht vergessen,
ab und zu bist du einfach in meinen Gedanken,
aber dass ist okay, solange es mir nicht weh tut.
Ich hab einfach zu viel erlebt mit dir.
Weißt du, manchmal habe ich das Gefühl,
ich kenn dich besser wie deine Kumpels.
Ich mein, ich weiß echt jeden kleinsten Scheißdreck.
Glaub mir, ich werde dich nie vergessen.
Ich hab dir damals, diesen einen besonderen Platz
in meinem Herzen versprochen
und glaub mir den hat bis heute keiner ersetzt
und es wird auch nie jemals diesen Platz ersetzen können.
[Ich weiß, dass ich im Moment stark genug bin,
um nicht zurück zu fallen. Ich will es auch gar nicht mehr]
(C) DON'T COPY!
Donnerstag, 17. Juni 2010
Große Liebe -.-

Naja; im Großen & Ganzen ist das ja auch egal.
Ich habe dich abgöttisch geliebt,
du warst mein ein und alles,
Bis Schluss war, es hat einfach nicht mehr funktioniert, hast du gesagt.
Heute laufen wir nur noch aneinander vorbei, schauen uns nicht an,
und wechseln kein Wort mehr miteinander.
In allen Foren haben wir uns auf Igno und es scheint mir gerade so,
als hättest du die Zeit, die wir gemeinsam hatten, einfach vergessen.
Das lässt mich nachdenken,
ich denke mir, wie hast du mich eigentlich geliebt?
Ich weiß nicht, aber eigentlich konnte ich schon sagen,
dass du meine große Liebe warst, aber die Zeit ist nun vorbei.
Wie gesagt, wir laufen aneinander vorbei,
als wären wir uns fremd, und eigentlich will ich das nicht.
Lieben kann ich dich nicht, aber hassen kann ich dich auch nicht.
Denn, wie will ich einen Menschen hassen, für den ich alles gegeben hätte?
Wie kann man von mir verlangen, dass ich dich hasse,
nur weil wir nicht mehr zusammen sind,
und weil du zu einem völlig anderen Mensch geworden bist?
Wie soll das gehen? Ich weiß es nicht.
Niemand kann mir eine Antwort darauf geben, ich bin ratlos.
Am liebsten würde ich mal mit Gott die Rollen tauschen,
damit er mal sieht, wie es uns Menschen da unten geht.
Was hier auf der Erde von uns abverlangt wird.
Wie wir unseren Alltag leben müssen,
und wie wir damit fertig werden müssen, dass von uns verlangt wird,
dass wir unsere große Liebe, nur weil Schluss ist, vergessen sollen..
(C) DON'T COPY!!
Montag, 14. Juni 2010
Nie wieder!

Als du es gesagt hast, wusste ich, dass es eine Lüge ist.
Das es so nicht werden wird.
Weil das nicht du bist.
Als du es gesagt hast wusste ich schon, dass du es eh nicht schaffen würdest,
weil es dir nicht wichtig genug ist um alles zu geben.
Du hattest deine Chance, und hast sie vergeigt.
Es war nicht deine zweite Chance nein,
es war auch nicht deine dritte es war schon deine vierte.
Wie viele Chancen brauchst du noch,
bis du kapierst das wir hier in der Realität sind?! Wie viele?!
Doch die Frage wird unbeantwortet bleiben.
Warum?! weil du etliche Chancen brauchen würdest,
und weil du sowieso keine mehr bekommst, du hast es verspielt.
Wenn überhaupt gibt’s noch eine,
doch diese wirst du wieder nicht ernst genug nehmen.
Es wird dir egal sein.
(C) DON'T COPY!
Samstag, 12. Juni 2010
Mein Leben..

Warum werden wir durch immer wieder neue Ereignisse
wieder und wieder vollkommen aus der Bahn geworfen?
In meiner Verzweiflung fange ich an mir etwas einzureden.
Ich male mir meine eigene kleine Welt zu Recht, mit allem was dazugehört.
Dabei renne ich doch einfach mal wieder von der Wahrheit davon.
Ich höre sie ständig, überall lauert sie.
Sie zerfrisst mich, sie veranlasst mich falsch zu denken
& falsch zu handeln und sobald sie es soweit geschafft hat,
wird sie es immer und immer weiter schaffen.
Sie wird mein Herz erobern, denn es gehört nicht mir.
Mein Körper & meine Kleider. sie sind wertlos im Gegensatz zu meinem Glauben.
Doch mein Scharfsinn und meine Überlegungen
werden immer wieder durchkreuzt!
Wem soll ich denn vertrauen und vor allem:
Wer meint es gut mit mir?
Ich bleibe ständig misstrauisch auch wenn alles so Perfekt scheint,
aber nur durch dieses eine Ereignis verändern sich meine Gedanken
und ich fange automatisch an, zu misstrauen.
Immer und immer wieder..
ein dauernd wiederkehrender Kreislauf
aus dem es für mich kein Erwachen mehr gibt.
Denn ich bin entgültig gefangen, in Mir.
Ich kann mich nicht mehr lösen es ist unmöglich
& erst mit der Weile merke ich, dass sich nichts verändert hat.
In meinem Inneren bin ich der gleiche Mensch, sensibel & verletzlich.
i know that's the wrong way but I have to do it.
(C) DON'T COPY!
Donnerstag, 10. Juni 2010
Warum & wieso? :/

Wie kann etwas weh tun, das einen eigentlich gar nicht betrifft.
Wie kann etwas so sehr weh tun, dass man denkt,
man müsste unter dem Schmerz vergehen.
Wie können Tränen bestimmen, ob sie aus Trauer oder Freude fließen wollen,
wie können sie bestimmen zu fließen, wenn wir nicht weinen wollen.
Wie kann etwas weh tun, ohne wirklich zu schmerzen.
Wie kann uns etwas treffen, ohne uns zu berühren.
Und wie können wir schweigen, wenn wir am liebsten reden wollen und reden,
wenn wir am liebsten schweigen würden.
Wieso vergeht die Zeit schneller, wenn wir wünschten,
sie würde stehen bleiben und langsamer,
wenn wir wünschten sie würde vergehen.
Wieso halten wir an Dingen fest, die wir bereits verloren haben,
anstatt denen hinterher zu rennen, die noch nicht aufgetaucht sind.
Wieso sitzen wir und warten auf etwas,
anstatt loszuziehen um danach zu suchen.
Und wieso suchen wir, wenn das, was wir suchen Zuhause auf uns wartet.
Wieso hat uns die Stille nie gelehrt,
welche Geheimnisse nie dafür gemacht waren Geheimnisse zu bleiben.
Wieso sind wir einsam, wenn wir gemeinsam sind und gemeinsam,
während wir alleine verweilen.
Wieso vergehen Tage wie Stunden und Stunden wie Tage
und wieso scheinen Sterne so weit entfernt am Himmelszelt zu leuchten,
wenn sie doch genau über uns stehen und wir sie sehen können.
Nicht berühren, aber sehen, nach ihnen greifen, ohne sie zu erreichen.
Wieso löst die Nacht den Tag ab
und wieso wirft jedes Licht auch einen Schatten.
Wieso sprechen wir nur, wenn uns keiner hören kann
und erzählen nur der Nacht, was der Tag verschwiegen hat.
Wieso kreisen unsere Gedanken ohne Ankunft zu finden
oder je Heimat gehabt zu haben.
Und wieso liebt unser Herz anstatt davor zu fliehen,
wenn jede Liebe uns doch nur Kummer bereitet.
Wieso lohnt es sich zu leiden, um glücklich zu sein,
oder eher glücklich zu sein, um irgendwann wieder zu leiden,
wenn man nicht mehr glücklich ist.
Wieso gibt es Menschen, die die Antworten auf Fragen kennen,
ohne den Antworten ihren verdienten Wert zuzuschreiben.
Wieso ist die Frage eigentlich wichtiger als die Antwort auf sie.
Wieso denken wir weder über die Frage an sich, noch über die Antwort nach.
Wieso, wenn wir es tun, denken wir einmalig unzählige Male
und kommen doch nie an.
Wieso vergessen wir uns in der Zukunft und verlieren uns in der Vergangenheit,
verweilen in einem Hier und Dort,
das nie den Namen der Gegenwart tragen könnte.
Wieso stecken wir den Kopf in den Sand,
wenn Gefahr droht, anstatt fortzulaufen.
Wieso wollen wir gefangen werden, wenn wir fliehen, gefunden werden,
wenn wir uns verstecken.
Wieso rennen wir, wohin eilen wir.
Wieso bleiben wir stehen, worauf warten wir.
Wieso existieren wir wie wir existieren, sind wie wir sind, tun was wir tun.
Wieso atmen wir, ohne davon zu wissen, wieso bekriegen wir uns,
wenn es uns hinterher leid tut, wenn wir hinter um Verzeihung bitten.
Wieso erfinden wir Waffen, um sie danach zu verbieten
und wieso fangen wir das Glück in einem Glas ein,
um es verdorren zu lassen, anderen zu verweigern und es zu vergessen.
Wieso flüchten wir uns in Fantasiewelten,
um vor der Wirklichkeit zu fliehen und beides dann zu hassen.
Das jeweils andere für etwas, das es nicht ist und nie sein könnte.
Wieso träumen wir statt zu leben und leben ohne zu träumen,
tanzen ohne Musik zu hören und hören Musik ohne zu singen.
Singen ohne zu fühlen und fühlen, ohne zu begreifen,
begreifen ohne zu sehen und sehen, was nicht gesehen werden will auch nicht.
Wieso behalten wir den eigenen Blick für uns,
während wir über Gesichter, Macken und Kanten streifen,
uns in der Menge verlieren und den Weg zurück vergessen.
Wieso nehmen wir keine Kieselsteine mit, uns den Weg zu zeigen,
oder wieso lassen wir uns nicht leiten, nehmen niemanden mit,
der uns bei Nacht Gesellschaft leistet und Trost schenkt.
Wieso können wir andere trösten und dabei selbst einsam bleiben,
anderen helfen und bei uns selbst immer hilflos bleiben.
Wieso schneiden uns Worte ins Herz und Blicke in die Seele,
Schnitte mit dem Messer jedoch spüren wir kaum.
Wieso bluten wir innerlich stärker als äußerlich
und wieso schmerzt es mehr tot zu sein, wenn man lebt,
als zu leben, wenn man tot ist.
Wieso errichten wir Mauern und Fassaden,
setzen uns Masken auf und nehmen sie erst wieder ab,
wenn uns keiner mehr zu Gesicht bekommt.
Wieso reißen wir Fassaden ab, um neue zu errichten.
Wieso vertrauen wir, um enttäuscht zu werden und werden enttäuscht,
um zu vertrauen.
Wieso hoffen wir, wenn es keine Hoffnung mehr gibt und glauben an etwas,
Vielleicht, weil wir so sind. Vielleicht, weil wir am leben sind.
Mehr denn je, um dabei nicht mehr am leben zu sein.
Vielleicht, um zu vergehen während wir verweilen und zu verweilen,
während wir vergehen.
Vielleicht einfach nur um unter Beweis zu stellen,
dass das dümmste Geschöpf auf Erden immer noch nicht
vom Aussterben bedroht ist und sein Glück doch noch nicht zu schätzen weiß.
Vielleicht sind wir feige, vielleicht zu mutig.
Vielleicht sind wir zu falsch oder zu ehrlich
und vielleicht ist alles einfach nur so wie es ist
und wir sollten es entweder hinterfragen oder akzeptieren.
Vielleicht sollen wir auch wachsen und klüger werden, oder vielleicht.
Vielleicht kennen wir die Antwort einfach nicht.
Suchen nach ihr ohne sie zu finden und finden sie,
wenn wir nicht mehr nach ihr suchen.
(C) DON'T COPY!!